Max-Eyth-See Stuttgart – Erholung in Citynähe

Max-Eyth-See

Max-Eyth-See – Naherholungsgebiet bei Stuttgart

Der Max-Eyth-See bietet sich hierfür bestens an. Er ist zudem noch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die großen Grünflächen und Wassergebiete laden nicht nur zum Verweilen und Entspannen ein, sondern der Park bietet sich auch hervorragend zum Spazieren gehen, zum Rad oder Inlineskater fahren oder zum Bootfahren an. Im Sommer wird oft und gern gegrillt und wer ein schönes Picknick genießen möchte, ist an dem künstlich angelegte Sandstrand genau richtig. Neben der Selbstverpflegung gibt es auch die Möglichkeit, in einem Restaurant oder einem zünftigen Biergarten einzukehren.

Die Geschichte des Sees

In den 20er-Jahren wurde im Stuttgarter Stadtteil Hofen im Bereich des heutigen Max-Eyth-Sees Kies abgebaut. Dadurch entstand ein künstlich angelegter See. Ein Jahrzehnt später wurde das Gebiet zur Sport- und Badeanlage ausgebaut. Den Namen „Max-Eyth-See“ erhielt der See durch den 100. Geburtstag des Ingenieurs und Schriftstellers Max Eyth.

Schutzgebiete zu Land und Wasser

1961 wurde das gesamte Gelände unter Landschaftsschutz gestellt. Durch seine günstigen Lebensräume bietet der Max-Eyth-See eine große Vielfalt an seltenen Tieren und Pflanzen. Im Nordwesten des Sees befinden sich drei Vogelschutzinseln, auf denen vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie Graureiher, Graugänse, Schwäne, Kormorane sowie Teich- und Blesshühner leben. Von November bis März ist das Betreiben von Wassersport auf dem See aus Naturschutzgründen verboten.

Interessante Fakten

  • Der See ist über 600 Meter lang und über 300 Meter breit.
  • Mit seinen etwas mehr als 17 Hektar ist der See das größte Stehgewässer der Region.
  • Achtung! Das Baden im Max-Eyth-See ist nicht gestattet.

Anfahrt

Der Max-Eyth-See und der darum liegende Park sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am besten über die U-Bahnlinien U12 und U14 zu erreichen. Es gibt drei Haltestellen, die direkt neben dem Park liegen: Wagrainäcker, Max-Eyth-See und Hofen. Wer lieber mit dem Auto anreisen möchte, kann auf dem gegenüberliegenden Parkplatz sein Auto abstellen.
Zu Fuß lässt sich das Gebiet aus den Stadtteilen Freiberg und Rot über den Max-Eyth-Steg (auch gerne Golden Gatele genannt) erreichen.


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