Schloss Heidelberg – die berühmteste Burgruine Deutschlands

Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Ruinen in Deutschland und als das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg bekannt. Täglich besuchen zahlreiche Touristen diese Attraktion und sind nicht nur vom Schloss selbst beeindruckt – auch die einzigartige Aussicht auf ganz Heidelberg ist ein unvergesslicher Anblick.

Das Heidelberger Schloss damals

Die Anfänge des Schlosses reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück, als die Pfalzgrafen bei Rhein ihre erste Residenz errichteten. Was zuerst eine mittelalterliche Burg war, entwickelte sich im Laufe der Jahre in ein prunkvolles, repräsentatives Schloss. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss dann um den Schlossgarten namens „Hortus Palatinus“ erweitert.

Während des Dreißigjährigen Krieges und des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde das Schloss von französischen Truppen angegriffen und gestürzt. Als der Krieg vorbei war, verfiel das notdürftig zu reparierende Schlossgebäude in sich zusammen. Nach zwei Blitzeinschlägen im Jahre 1764 brannte es dann völlig aus.

Um 1900 entschied man sich für das „Bewahren“ des Schlosses als Ruine statt des kompletten Wiederaufbaus. Nur der Friedrichsbau wurde im Stile des Historismus ergänzt und wieder eingerichtet.

Das Heidelberger Schloss heute

Heute ist das Schloss das absolute Highlight für Touristen, die Heidelberg erleben möchten. Auf der Burg, die sich 80 Meter über dem Talgrund am Nordhang des Königstuhls erhebt, hat man eine grandiose Aussicht auf die Stadt und den Neckar.

Das ganze Jahr über finden rund um das Schloss spektakuläre Veranstaltungen, wie beispielsweise die Schlossfestspiele und die Schlossbeleuchtung, statt. Auch das lockt viele Besucher aus aller Welt an.

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