Schweinemuseum in Stuttgart

Schweinemuseum Stuttgart

Das Schweinemuseum in Stuttgart

Das Schweinemuseum in Stuttgart ist das größte Schweinemuseum der Welt. 2010 zog es in das alte Verwaltungsgebäude des Stuttgarter Schlachthofes ein und gehört seitdem zur Museums- und Kulturlandschaft in Stuttgart. Auf einer Fläche von ca. 1.000 m2 und drei Stockwerken lässt sich die außergewöhnliche Sammlung von Erika Wilhelmer bewundern. Das Museum zeigt eine Dauerausstellung sowie wechselnde Sonderausstellungen. Die Dauerausstellung ist in 29 Themenräumen untergebracht und umfasst dabei mehr als 50.000 Museumsstücke. Für die Sonderausstellungen werden interessante Themen, beispielsweise der Welt-Schweine-Tag, präsentiert oder berühmte Künstler, wie Horst Eckert auch bekannt als Janosch, eingeladen.

Schwein gehabt

Das Ausstellungsstück “Schwein” wird anhand verschiedener Themen, z. B. der Wildschweinjagd oder der Bedeutung des Glückssymbols, aufgegriffen und anschaulich dargestellt. In jeder Ecke des Museums können die Museumsbesucher die sitzenden und eigentlich rosaroten Tierchen bestaunen. Doch hier gibt es das Tier in den verschiedensten Farben sowie aus Gold, Plüsch, Kork, Holz oder Keramik. Auf Gemälden, Tassen oder Krawatten. Beklebt, bemalt, lackiert, gehämmert oder gegossen. Egal ob Sparschwein, Glücksschwein oder Wildschwein – im weltgrößten Schweinemuseum gibt es alles, was das Schweine-Fan-Herz begehrt. Die Besucher lernen alles über das Schwein kennen, über dessen Bedeutung und die verschiedenen Rassen.

Zum Rundgang

Kinderprogramm im Schweinemuseum

Um den Kindern das Thema „Schwein“ interessant und spannend näher zu bringen, bietet das Museum ein spezielles Programm für Kinder an. Eine handvoll Themenräume sind extra dafür kindgerecht eingerichtet. Diese orientieren sich an einem museumspädagogischen Konzept, das auch den Inhalt des Lehrplans widerspiegelt. Tierische Lieblinge, wie Rudi Rüssel oder Schweinchen Babe, zeigen den Kleinen den spielerischen Umgang mit dem Thema „Schwein“.

Zudem lassen sich Kindergeburtstage für Kinder ab 6 Jahren im Museum feiern. Je nach Alter und Interesse gibt es ein spezielles Programm, sodass der Kindergeburtstag zu einer individuellen Führung durch das Schweinemuseum wird. Ein Kindergeburtstag mit Führung dauert eine Stunde.

Auch für Schulklassen bietet sich das ungewöhnliche Museum an. Da das Schweinemuseum Inhalte des Lehrplans darstellt. Regelmäßige Informationsveranstaltungen für Lehrer übermitteln die unterschiedlichen Themen der Ausstellungen und die Verbindung zum Lehrplan.

Interessante Daten und Fakten

1988/89 – Wird das Sammler- und Glückschweinemuseum gegründet.
1992 – Gibt es einen Eintrag ins Guiness-Buch der Weltrekorde als größtes Schweinemuseum der Welt.
2010 – Eröffnet das Schweinemuseum in Stuttgart Ost.
2011 – Ist das Schweinemuseum auf der CMT (Urlaubsmesse in Stuttgart) vertreten.
Über 100 Jahre ist das, im Jugendstil erbaute und unter Denkmalschutz stehende, Verwaltungsgebäude des Schlachthofs alt.

Gastronomie

Das Essen ist ebenso ganz dem Thema „Schwein“ gewidmet. Zur Auswahl stehen neben Schweinshaxe und Spanferkel auch Kässpätzle, also typisch deutsche Küche (natürlich ist das Angebot noch größer). Die Gastronomie bietet viel Platz, neben mehreren Gasträumen gibt es außerdem ein Café sowie einen Biergarten, der gerade im Sommer zum Verweilen einlädt.
Übrigens stehen auch in diesen Räumlichkeiten hier und da Exponate und Skulpturen des ringelschwänzigen Tierchens.

Öffnungszeiten

Museum: Mo bis So von 11:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Gastronomie: Mo bis So ab 11:00 Uhr

Preise

Erwachsene: 5,90 €
Studenten: 4,00 €
Schüler: 2,50 €
Kinder bis 4 Jahre: frei
Weitere Preise

Anfahrt

Das Schweinemuseum ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahn-Linie U9 (Haltestelle Schlachthof) oder die Buslinie 56 (Haltestelle Schlachthof) sowie wenigen Schritten gut zu erreichen. Mit dem Auto ist das Museum über die B10 aus den Richtungen Esslingen oder Pforzheim und der B14 aus den Richtungen Backnang oder Vaihingen zu erreichen. Parkplätze gibt es vor dem Schweinemuseum.

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